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Am Südosthang des Dolmars liegt malerisch die Gemeinde Kühndorf - eine fränkische Siedlung in Südthüringen. Im Jahre 795 erstmals urkundlich erwähnt, ist es der älteste Wohnort im historisch bedeutsamen Henneberger Kreis. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Johanniterburg, die auch als Schloss Kühndorf bezeichnet wird. Nur wenige Meter weiter befindet sich die restaurierte Schlossscheune, die als kulturelles Zentrum beispielsweise von Trachten- und Tanzgruppen genutzt wird.

Nicht jeder weiß, dass es in Rohr die älteste Hallenkrypta (815) auf deutschen Boden gibt. Sehenswert und geschichtlich interessant ist gleichzeitig die darüber befindliche heutige Dorfkirche, die im 9. Jahrhundert Kaiserpfalz war. Ein zweites Kloster befand sich außerhalb des Ortskernes. Die alten Mauern des einstigen Klosters der Benedikterinnen geben noch einen Begriff von der Ausdehnung der Stiftung. Auffallend sind die zahlreichen Fachwerkbauten, die den Ort schmücken.

Die säulenartig zerklüfteten Kalkfelsen, die als „Wichtelsteine“ bekannt sind, geben dem Ort Dillstädt ein unverwechselbares Gepräge. Hübsche Fachwerkhäuser, alte Bauernhöfe, Mühlen und wiederum die Kirche des Ortes sind eine Besichtigung wert. Bei ausgedehnten Wanderungen trifft man im hügeligen waldreichen Gelände auf wahre Schätze von kulturgeschichtlichem Wert. Im nordöstlichen Zipfel der Dillstädter Flur, im Verlauf eines prähistorischen Wanderpfades liegt die Wallanlage „Lorenze“.